KI-Richtlinien & Instruktionen
KI-Regeln, die Ihr Team tatsächlich befolgt.
Eine KI-Richtlinie, die niemand liest, schützt niemanden. Wir schreiben Regeln, die erklären, was erlaubt ist, und Instruktionen, die gute Ergebnisse zum Standard machen. Abgestimmt auf Datenschutz, Verträge und Branchenvorgaben, und auf das, was sich in Ihren Arbeitsalltag integrieren lässt.
Die Richtlinie
Was in eine gute KI-Richtlinie gehört
Kein Verbotskatalog, sondern Orientierung. Mitarbeitende sollen in zehn Sekunden wissen, ob sie ein Dokument in ein bestimmtes Werkzeug geben dürfen.
Datenklassen
Öffentlich, intern, vertraulich, besonders schützenswert. Für jede Klasse steht fest, welche KI-Werkzeuge erlaubt sind und welche nicht.
Erlaubte Werkzeuge
Welche Plattformen und Konten freigegeben sind, mit welchen Einstellungen. Private Konten für Geschäftsdaten werden klar geregelt.
Verantwortung
Wer prüft Ergebnisse, bevor sie nach aussen gehen? Wer entscheidet über neue Werkzeuge? Wer ist Ansprechperson bei Fragen?
Prüfen und kennzeichnen
Fakten, Zahlen und Zitate werden geprüft. Wo es Kunden oder Vorgaben verlangen, wird der KI-Einsatz offengelegt.
Klare Grenzen
Entscheide über Personen, rechtlich bindende Aussagen oder Zahlungen trifft immer ein Mensch. Das steht drin, nicht nur gemeint.
Befähigung
Eine kurze Schulung zu Möglichkeiten, Grenzen und Regeln. Für Unternehmen mit Geschäft in der EU verlangt der EU AI Act ohnehin, dass Mitarbeitende im Umgang mit KI befähigt werden.
Unternehmensweite Instruktionen
Damit gute Ergebnisse nicht vom Talent Einzelner abhängen
Die meisten KI-Werkzeuge lassen sich mit festen Anweisungen, Projekten oder Vorlagen ausstatten. Genau das richten wir für Ihr Unternehmen ein.
So weiss die KI, wer Sie sind, wie Sie schreiben, welche Fakten gelten und was sie nie tun soll. Und Ihr Team muss nicht bei jeder Frage von vorne erklären.
Was wir hinterlegen
- Unternehmen, Angebot und Tonalität: Sie oder Du, Schweizer Rechtschreibung, Fachbegriffe
- Faktenbasis: Produkte, Preise nur wenn freigegeben, Ansprechpersonen
- Prüfregeln: Quellen nennen, keine Zahlen erfinden, Unsicherheit sagen
- Vorlagen pro Abteilung: Offerten, Kundenantworten, Protokolle, Stellenanzeigen
- Wiederverwendbare Abläufe für wiederkehrende Aufgaben
- Was die KI nie tun soll, passend zur Richtlinie
Compliance
Regeln aus Gesetz, Vertrag und Branche, übersetzt in den Alltag
Wir ersetzen keine Rechtsberatung. Wir sorgen dafür, dass die Vorgaben, die für Sie gelten, technisch und organisatorisch umgesetzt sind und Ihr Team sie versteht.
Datenschutz (nDSG)
Das Datenschutzgesetz gilt auch für Datenbearbeitungen mit KI. Dazu gehören Transparenz, Zweckbindung und die Frage, wo und bei wem Daten verarbeitet werden.
Verträge und Berufsgeheimnis
Was Kundenverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen oder ein Berufsgeheimnis erlauben, bestimmt die Datenklassen und damit die erlaubten Werkzeuge.
EU AI Act
Relevant für Schweizer Unternehmen, die KI in der EU einsetzen oder deren KI-Ergebnisse in der EU verwendet werden. Wir klären mit Ihnen, ob und wie er Sie betrifft.
Branchenvorgaben
Etwa im Finanzbereich, in der Vorsorge oder im Gesundheitswesen. Wir binden Ihre bestehenden Vorgaben und Nachweise ein, statt ein Parallelsystem zu bauen.
Vorgehen
In wenigen Wochen von «irgendwie» zu «geregelt»
- KI-Richtlinie auf wenigen Seiten, verständlich geschrieben
- Datenklassen mit Werkzeug-Matrix
- Instruktionen und Vorlagen, eingerichtet in Ihren Werkzeugen
- Schulungsunterlage und eine kurze Einführung für alle
- Ein Ablauf, wie neue Werkzeuge geprüft und freigegeben werden
- 1
Ist-Aufnahme
Welche KI wird genutzt, von wem, mit welchen Daten? Welche Vorgaben gelten? Kurze Gespräche statt langer Fragebögen.
- 2
Entwurf
Richtlinie und Datenklassen als Entwurf, abgestimmt mit Geschäftsleitung, IT und bei Bedarf Ihrer Rechtsberatung.
- 3
Instruktionen einrichten
In den freigegebenen Werkzeugen, getestet mit echten Aufgaben aus Ihrem Alltag.
- 4
Einführung
Kurze Schulung, Ansprechperson benannt. Nach einigen Wochen schärfen wir nach, was im Alltag nicht passt.
Häufige Fragen
KI-Richtlinien: was Sie wissen sollten
Reicht es nicht, KI einfach zu verbieten?
Verbote werden selten eingehalten, wenn die Werkzeuge im Alltag helfen. Dann wird KI trotzdem genutzt, nur unsichtbar. Besser ist eine Richtlinie, die sichere Wege anbietet und klar sagt, wo die Grenzen liegen.
Wie lang ist eine gute KI-Richtlinie?
So kurz wie möglich. Der Kern passt auf wenige Seiten: Datenklassen, erlaubte Werkzeuge, Prüfpflichten, Verantwortung. Details wie Einstellungen der Werkzeuge gehören in einen technischen Anhang für die IT.
Was ist der Unterschied zwischen Richtlinie und Instruktionen?
Die Richtlinie richtet sich an Menschen: was erlaubt ist und was nicht. Instruktionen richten sich an die KI: wer Sie sind, wie Sie schreiben, welche Fakten gelten und welche Prüfregeln sie einhalten soll. Beides gehört zusammen.
Für welche Werkzeuge richten Sie Instruktionen ein?
Für die Werkzeuge, die Sie freigeben, etwa Microsoft 365 Copilot, Business-Angebote von KI-Anbietern oder einen internen KI-Chat. Wo ein Werkzeug keine zentralen Vorgaben erlaubt, arbeiten wir mit gemeinsamen Vorlagen oder einem Gateway.
Ersetzt das eine Rechtsberatung?
Nein. Wir setzen Vorgaben technisch und organisatorisch um und übersetzen sie in den Alltag. Bei rechtlichen Fragen arbeiten wir mit Ihrer Rechtsberatung zusammen.
Wie wird KI bei Ihnen heute genutzt?
Wir klären in 30 Minuten, welche Regeln Sie wirklich brauchen und wie Instruktionen aussehen, die Ihr Team gerne verwendet.